Berlin, 13.4.2021

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AUSGABE 87

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Liebe Leserinnen und Leser,


unter Expert*innen wurde es kaum noch für möglich gehalten, doch die Corona-Krise hat den Ausschlag gegeben: Deutschland hat sein Klimaziel 2020 noch erreicht. Klar ist aber auch, dass dieser Erfolg ohne den Ausnahmezustand der Pandemie nicht eingetreten wäre. So konnte beispielsweise der Verkehrssektor sein Ziel nur deshalb erreichen, weil aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Mobilitätseinschränkungen deutlich weniger gefahren und geflogen wurde. Diese erzwungenen Verhaltensänderungen werden absehbar nicht von Dauer sein und sollten nicht voreilig als klimapolitischer Erfolg verbucht werden. Um die Klimaziele zukünftig auch ohne solche Kriseneffekte einhalten zu können, ist weiterhin deutlich entschlosseneres politisches Handeln gefragt.


Abbau klimaschädlicher Subventionen endlich voranbringen
 
Der Abbau klimaschädlicher Subventionen birgt große Potenziale für den Klimaschutz und gleichzeitig für den Bundeshaushalt. In unserer Studie „Zehn klimaschädliche Subventionen sozial gerecht abbauen – ein Zeitplan“ legen wir einen konkreten Zeitplan für eine schrittweise Reduzierung von aktuell rund 50 Mrd. Euro klimaschädlichen Subventionen bis 2030 vor. In den meisten Fällen wirkt der Subventionsabbau progressiv, also mit sozial positiven Effekten, die dem seit Jahrzehnten anhaltenden Trend der größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenwirken. Besonders im Verkehrssektor können Reformen sozialverträglich ausgestaltet werden und positive Verteilungswirkung entfalten. Mehr dazu erfahren Sie von unserer Geschäftsführenden Vorständin Carolin Schenuit und unserer wissenschaftlichen Leiterin Swantje Fiedler in mehreren online Veranstaltungen: Energie-Webinar: Klimaschädliche Subventionen auf null stellen, Klima-Call: Kohle, Öl und Gas: Wie Deutschland mit Milliarden-Subventionen die Klimakrise anheizt.

 

Nationaler CO2-Preis: Schlupfloch Carbon Leakage?


Für ein umfassenderes Verständnis für das Instrument der CO2-Bepreisung legen wir Ihnen den Grundkurs „CO2-Bepreisung“ ans Herz. In diesem gibt Swantje Fiedler bei der Heinrich-Böll-Stiftung einen Überblick über Potenziale und Grenzen des Instruments.
Im Verkehrssektor schreitet die CO2-Bepreisung mit nationalem Emissionshandel (BEHG) und geplanter CO2-Differenzierung der Lkw-Maut derzeit deutlich voran. Gleichzeitig steigt dabei die Komplexität, und einige Akteure fürchten eine Doppelbelastung. In unserem Policy Brief „CO2-basierte Lkw-Maut für Klimaschutz im Güterverkehr“ betonen wir, dass die beiden Instrumente nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen, sondern als einander ergänzende Teile eines Policy Mix gedacht werden sollten. In einem weiteren Policy Brief zum Thema „Ausnahmen vom CO2-Preis für den Straßengüterverkehr“ kommen wir zu dem Schluss, dass die tatsächliche Belastungswirkung von den noch ungeklärten Details der CO2-Differenzierung der Maut abhängt und ohnehin kein Carbon Leakage-Risiko für den Straßengüterverkehr besteht, welches eine Ausnahme vom BEHG begründen könnte.

 
Vorletzte Woche wurde der Kabinettsbeschluss der Carbon-Leakage-Verordnung zum BEHG veröffentlicht. In unserer Pressemitteilung zu diesem wichtigen Meilenstein in der Gesetzgebung stellen wir fest, dass die Ausnahmen für Unternehmen beim CO2-Preis nun sogar noch großzügiger ausfallen als in früheren Entwürfen der Verordnung geplant war. Sehr viele Sektoren profitieren von pauschalen Entlastungen für alle zugeordneten Unternehmen, was das CO2-Preissignal in der Industrie deutlich schwächt und Wettbewerbsnachteile für klimafreundliche Unternehmen schafft.


Ressourcen- und Rohstoffpolitik: Viel Handlungsbedarf für Transparenz und bessere politische Steuerungsinstrumente
 
Auch in der Ressourcenpolitik gibt es in Deutschland große Potenziale für den Einsatz marktbasierter Instrumente, z.B. durch die Einführung einer Primärbaustoffsteuer, die finanzielle Förderung betrieblichen Ressourcenmanagements, eine Mehrwertsteuersenkung für ressourceneffiziente Produkte oder Pfandsysteme für Elektrogeräte. In einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamts hat das FÖS zusammen mit dem Forschungszentrum für Umweltpolitik (FfU) und dem Fraunhofer ISI ökonomische Instrumente für die Ressourcenpolitik analysiert. In den Schwerpunktberichten haben wir die Handlungsfelder zur Steigerung der Ressourceneffizienz untersucht und dann genauer unterschieden zwischen ökonomischen Instrumente zum Ressourcenschutz und ökonomischen Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz.
 
Neuigkeiten bei der deutschen Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor (Extractives Industry Transparency Initiative, D-EITI) gibt es Neuigkeiten: Im Februar wurde der dritte deutsche EITI-Bericht veröffentlicht. Dieser soll Bürger*innen die Möglichkeit geben, sich umfassend über die rohstoffgewinnende Industrie zu informieren. Der Bericht wurde von den Mitgliedern der Multi-Stakeholder-Gruppe, in welcher auch das FÖS vertreten ist, gemeinsam erarbeitet und aktualisiert. In einem Policy Brief zeigen wir Verbesserungspotentiale auf, um die Initiative als globalen Standard zu stärken, einen Mehrwert gegenüber bestehenden Berichtspflichten zu schaffen und die rohstoffpolitische Debatte in Deutschland zu befördern.


EU Taxonomie: Prüfkriterien müssen ehrgeizig ausgestaltet werden, um nachhaltige Transformation voranzubringen


Zuletzt möchten wir Sie noch auf unsere druckfrischen, heutigen Veröffentlichungen zur EU Taxonomie hingewiesen. In den im Auftrag des NABU erstellten Papieren erläutern wir die Grundzüge der EU-Taxonomie zu den Themen Biodiversität und Kreislaufwirtschaft. Momentan arbeitet die Europäische Komission daran, die Umweltziele der Taxonomie in messbare Kriterien zu übersetzen. Damit die EU Taxonomie eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Transformation des Finanzsystems spielen kann, müssen die Prüfkriterien ehrgeizig gesetzt sein und auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Mit den beiden Einführungspapieren möchten wir fachkundige Expert*innen aus dem Umweltbereich in die Lage versetzen, den Taxonomie-Prozess und seine Relevanz einzuordnen und bei der weiteren Entwicklung der Kriterien mitzuwirken. 
 

Unser Einsatz für die ökologisch-soziale Transformation im Wahljahr – mit Ihrer Unterstützung!


Die Debatte um die Anhebung der europäischen und deutschen Klimaschutzziele für 2030 ist noch nicht beendet. Klar ist, dass politisch und gesellschaftlich sehr Vieles konkret und ambitioniert konzipiert und umgesetzt werden muss. Immer mehr Parteien schreiben sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf die Fahnen für den Wahlkampf, konkrete Umsetzungspläne finden sich in den Wahlprogrammen aber sehr wenig. Politikinstrumente, Maßnahmen und Umsetzungspläne sind unsere Stärke. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unser Wirtschafts- und Finanzsystem ökologisch verantwortlich und sozial gerecht ausgestalten – Ihre finanzielle Unterstützung ist dafür die zentrale Basis und hilft uns dabei, unser Wissen an noch mehr Menschen weiterzugeben und auch politische Vertreter*innen besser zu erreichen. Daher unsere Bitte an Sie: Werden Sie heute FÖS-Mitglied und/oder unterstützen uns mit einer Spende!
 
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre – bleiben Sie gesund!
 
Ihr FÖS-Team

AUFRUF ZUR NOMINIERUNG DER NÄCHSTEN ADAM-SMITH-PREISTRÄGER*IN 

Bereits seit 2004 verleiht das FÖS den Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik an herausragende Persönlichkeiten, die sich wissenschaftlich, politisch oder publizistisch für die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise und für die Stärkung des Verursacherprinzips eingesetzt haben. Zuletzt ging der Preis an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel. Die nächste Preisverleihung steht im September an – und Sie sind gefragt!
Wir rufen alle FÖS-Mitglieder und Newsletter-Leser*innen auf, Vorschläge für den/die nächste Preisträger*in mit einer kurzen Begründung bis spätestens 31. Mai 2021 unter foes@foes.de einzureichen. Nähere Informationen zum Adam-Smith Preis und bisherigen Preisträger*innen finden Sie hier.

UNSERE AKTUELLEN PUBLIKATIONEN

04/2021

Introduction to the EU Taxonomy on Biodiversity and Ecosystems

Isabel Schrems, Holger Bär

 

Im Auftrag des Naturschutz-Bund Deutschland e.V. (NABU)

 

04/2021

Introduction to the EU Taxonomy for a Circular Economy

Holger Bär, Isabel Schrems


Im Auftrag des Naturschutz-Bund Deutschland e.V. (NABU)

 

03/2021

Ausnahmen vom CO2-Preis für den Straßengüterverkehr?

Christopher Leisinger, Matthias Runkel 


Im Auftrag des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit 

 

03/2021

Optionen für ökonomische Politikinstrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Dr. Katrin Ostertag, Matthias Pfaff, Dr. Klaus Jacob, Rafael Postpischil, Florian Zerzawy


Im Auftrag des Umweltbundesamtes

 

03/2021

Optionen für ökonomische Instrumente des Ressourcenschutzes

 Dr. Katrin Ostertag, Matthias Pfaff, Dr. Klaus Jacob, Rafael Postpischil, Florian Zerzawy, Lena Reuster

Im Auftrag des Umweltbundesamtes 

 

03/2021

Handlungsfelder zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Dr. Klaus Jacob, Rafael Postpischil, Lisa Graaf, Maximilian Ramezani, Dr. Katrin Ostertag, Matthias Pfaff, Lena Reuster, Florian Zerzawy

Im Auftrag des Umweltbundesamtes 

 

03/2021

Wie die Akzeptanz umweltökonomischer Instrumente gesteigert werden kann

Ann-Cathrin Beermann, Isabel Schrems

Im Auftrag des Umweltbundesamtes 

 

02/2021

Zehn klimaschädliche Subventionen sozial gerecht abbauen – ein Zeitplan

Ann-Cathrin Beermann, Swantje Fiedler, Matthias Runkel, Isabel Schrems, Florian Zerzawy

Im Auftrag von Greenpeace e.V.


 

02/2021

Sehr großzügige Ausnahmen für Unternehmen - Strompreisanrechnung und Gegenleistung entscheidend für Klimaschutzeffekt

 Swantje Fiedler 

FÖS-Stellungnahme 


 

01/2021

Was nützt (D-)EITI? Die Transparenzinitiative über Rohstoffabbau in Deutschland auf dem Prüfstand

Florian Zerzawy, Josephine Koch

Im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung 


 

11/2020

CO2-basierte Lkw-Maut für Klimaschutz im Güterverkehr

Matthias Runkel, Mario Meyer

Im Auftrag des Umweltbundesamtes 


 

UNSERE VERANSTALTUNGEN IM RÜCKBLICK

12.2.2021 – Online-Veranstaltung: CO2-Bepreisung als Steuerungsinstrument für eine nachhaltige Wirtschaft 

Carolin Schenuit diskutierte mit Ulf Sieberg (CO2Abgabe e.V.) und Lisa Paus (MdB Bündnis 90/Die Grüne) darüber, wie eine CO2-Bepreisung ausgestaltet werden muss, um ein wesentliches Steuerungsinstrument für eine nachhaltige Wirtschaft darzustellen.

11.2.2021 – Online-Veranstaltung: Kohlenstoffgrenzausgleich (CBAM): Fortschritt oder Sackgasse für die EU-Handels- und Klimapolitik?

Bei diesem Lunch-Briefing hat Swantje Fiedler Chancen und Potenziale eines Kohlestoffgrenzausgleichs (CBAM) dargestellt und über Ausgestaltungsfragen und Herausforderungen diskutiert. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Forum Umwelt und Entwicklung sowie PowerShift organisiert. 

9.2.2021 – Online-Veranstaltung: Klimaschutz im Luftverkehr: Mit weniger Emissionen auch Post-Corona?

Auf Einladung von Transport & Environment Germany nahm Carolin Schenuit als Panelistin an der Podiumsdiskussion teil. Es wurde darüber diskutiert, inwiefern der Neuanfang nach Corona eine Chance bietet, den Klimaschutz im Luftverkehr neu zu justieren. 

2.2.2021 – Online-Veranstaltung: Klimakrise: Erreichen wir die Ziele 2030?

Im Rahmen des Münchner Klimaherbsts „Welt wohin? Reise in eine bessere Zukunft“ organisierte die Regionalgruppe München des FÖS gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern die Online-Veranstaltung zum Thema „Klimakrise: Erreichen wir die Ziele 2030?“. Nach einem Impulsreferat von Dr. Uwe Scheithauer (Energieexperte von Scientists for Future) fand eine Podiumsdiskussion mit Politikern verschiedener Parteien statt. 

12.1. – 14.1.2021 – Grundkurs "CO2-Bepreisung"

Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung gab Swantje Fiedler einen Überblick über das Instrument der CO2-Bepreisung. An drei Terminen ging sie nach einer ersten Einführung auf die Themen „Anreizseite und Rückverteilungsseite“ und „Weiterentwicklung EU-Emissionshandel“ ein. 

15.12.2020 – Energie-Webinar: Klimaschädliche Subventionen auf null stellen

In diesem Online-Webinar der Grünen Fraktion Bayern stellte Carolin Schenuit die Ergebnisse der Studie „Zehn klimaschädliche Subventionen im Fokus: Wie ein Subventionsabbau den Klimaschutz voranbringt und den Bundeshaushalt entlastet“ vor und anschließend zur Diskussion. 

4.12.2020 – Klima-Call: Kohle, Öl und Gas: Wie Deutschland mit Milliarden-Subventionen die Klimakrise anheizt

Swantje Fiedler präsentierte im Klima-Call die Ergebnisse der Studie „Zehn klimaschädliche Subventionen im Fokus: Wie ein Subventionsabbau den Klimaschutz voranbringt und den Bundeshaushalt entlastet“ und diskutierte  im Anschluss mit Michael Bloss (Bündnis 90/Die Grünen) und Harald Schumann (Investigate Europe) darüber, wie ein Subventionsumbau gelingen könnte. 

FÖS IN DEN MEDIEN

Klimareporter, 12.4.2021

Der Klimaschutzeffekt läuft gegen null

Interview mit Swantje Fiedler zur Carbon-Leakage-Verordnung

 

bizz energy, 8.4.2021

Es bleibt fast kein CO2-Preisanreiz übrig

Interview mit Swantje Fiedler zur Carbon-Leakage-Verordnung

 

BR Fernsehen, 15.03.2021

CO2-Bepreisung: Sinnvolles Instrument oder Strafgebühr?

Sendung des Umweltmagazins Unkraut mit Beitrag von Carolin Schenuit (ab Minute 07:56)

 

ZEIT ONLINE, 25.2.2021

Unsere liebsten Klimakiller

Artikel zur  FÖS-Studie

 

ÖkologiePolitik, 10.12.2020

Die Transformation muss über einen stetigen Wandel stattfinden

 Interview mit Kai Schlegelmilch

 

Tagesspiegel Background, 2.12.2020

Eine Lkw-Maut für den Klimaschutz

 Standpunkt von Matthias Runkel

 

Makronom, 30.11.2020

Klimaschädliche Subventionen: Die Großbaustelle der Klima- und Fiskalpolitik

FÖS-Gastbeitrag von Swantje Fiedler und Matthias Runkel

 
 

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 
 

GESCHÄFTSFÜHRENDE VORSTÄNDIN

Carolin Schenuit

 

AUFSICHTSRAT

Kai Schlegelmilch (Vorsitzender)

Dr. Tobias Ernst (Stellvertreter)

Edgar Endrukaitis

Dr. Botho Kickhöfer

Katharina Voß

BEIRAT

Bundesminister a. D. Hans Eichel (Vorsitzender)

Dr. Anselm Görres (Ehrenvorsitzender)

Ingrid Arndt-Brauer, MdB

Dr. Karl-Heinz Daehre

Dr. Henner Ehringhaus

Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt

Sven Giegold, MdEP

Josef Göppel

Dr. Peter H. Grassmann

Ulrich Kelber

Damian Ludewig


Rüdiger Kruse, MdB

Jürgen Maier

Prof. Dr. Dirk Messner

Prof. Dr. Wolfgang Methling

Prof. Dr. Bernd Meyer

Lisa Paus, MdB

Prof. Dr. Dr. F.-J. Radermacher

Max Schön

Mag. Dr. Stephan Schulmeister PD Dr. Ulrich Thielemann

Dr. Michael Thöne

Prof. Dr. E. U. von Weizsäcker

Prof. Dr. Angelika Zahrnt

 
 

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+49 (0)30 762 399 1-30

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