Berlin, 10. April 2025

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Liebe Leserinnen und Leser, 

 

Die neue Bundesregierung trägt jetzt die Verantwortung, Deutschland zukunftsfest zu machen – wirtschaftlich und klimapolitisch. Jede verpasste Investition in den Klimaschutz lässt die Folgekosten steigen und die Wettbewerbsfähigkeit sinken. Doch im Koalitionsvertrag werden trotzdem die falschen Prioritäten gesetzt: Anstatt das milliardenschwere Sondervermögen gezielt mit anderen sinnvollen und haushaltskonsolidierenden Maßnahmen zu kombinieren, soll weiterhin viel Geld in fossilen Energieverbrauch fließen und klimaschädliche Steuervergünstigungen beibehalten werden. Es fehlt eine konsistente Strategie, die Förderungen, Subventionen und Steuern konsequent auf die Klimaziele ausrichtet, statt widersprüchliche Anreize zu setzen. Das ist letztlich das teuerste für alle, Unternehmen und Bürger*innen. 


In unseren aktuellen Publikationen beleuchten wir, was einen klimagerechten Wirtschaftsstandort Deutschland stärken würde, darunter:


  • Wirtschaftliche Vorteile der erneuerbaren Energien und die
    Folgen eines langsameren Ausbaus
  • Nachhaltige Haushaltspolitik in Deutschland: Wie entwickelt sich das SDG Budgeting (weiter)?
  • E-Fuels und ihre Grenzen – keine Alternative zum Verbrenner-Aus

 


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Herzliche Grüße,

Ihr FÖS-Team 

 

100 Ausgaben des FÖS-Newsletters – Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Treue!

Zum 100. Mal teilen wir heute unsere aktuellen Analysen, neuesten Erkenntnisse und Impulse für eine nachhaltigere Wirtschaft mit Ihnen. Ein großes Dankeschön für Ihr Interesse an unserer Arbeit! Wir möchten den schönen Anlass nutzen, Sie zum Mitmachen einzuladen.


Jetzt sind Sie gefragt!

Was sind Ihre Ideen für eine nachhaltigere Wirtschaft? Schreiben Sie uns Ihre Gedanken! Die drei inspirierendsten Beiträge veröffentlichen wir in einer unserer nächsten Ausgaben.


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1. Unsere aktuellen Publikationen
Energie

Berlin, 02.2025

Wirtschaftliche Vorteile der erneuerbaren Energien und die
Folgen eines langsameren Ausbaus

Eine Kurzstudie im Auftrag von Greenpeace Energy zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die Wirtschaft stärkt, Arbeitsplätze schafft und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert. Bis 2030 könnten dadurch Investitionen von über 260 Milliarden Euro sowie wirtschaftliche Impulse von 70 Milliarden Euro entstehen und rund 500.000 Jobs gesichert werden. Ein verlangsamter Ausbau würde hingegen massive Investitionsverluste und den Wegfall zehntausender Arbeitsplätze zur Folge haben.

Zur Kurzstudie
Ökologische Finanzreform

Berlin, 01.2025

Leere Versprechungen
Wo Deutschland und G7 beim Subventionsabbau stehen

Seit acht Jahren versprechen die G7 Staaten, ineffiziente Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2025 abzuschaffen. Was hat sich seitdem getan? In unserer Studie im Auftrag von Greenpeace zeigen wir, dass die meisten Mitgliedstaaten ihre Subventionen nicht reduziert haben – im Gegenteil: Seit 2016 sind sie um 15 % gestiegen. In Deutschland sind im Jahr 2023 immer noch mehr als ein Drittel der fossilen Subventionen eine Folge der Energiepreiskrise, etwa durch Preisdeckel bei Erdgas und Strom. 

Zur Studie
Verkehr

Berlin, 02.2025

E-Fuels und ihre Grenzen – keine Alternative zum Verbrenner-Aus

In der Debatte um den EU-Kompromiss für ein Ende des Verkaufs von fossilen Verbrenner-Autos ab 2035 wird oft „Technologieoffenheit“ gefordert. E-Fuels gelten als Alternative – doch der Klimabeitrag synthetischer Kraftstoffe hängt vom Einsatz ab. Während sie für Luft- und Schiffsverkehr unverzichtbar sind, sind sie im Pkw-Sektor ineffizient, teuer und kommen zu spät. Selbst optimistische Szenarien zeigen: Sie reichen nur für einen kleinen Restbestand an Verbrennern. Deshalb muss die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs noch schneller voranschreiten.

Zum Factsheet
Weitere Publikationen

Energie

  • Powering the future: Balancing Grid Investments and Consumer Protection in Europe’s Energy Transition
  • Regionales Klimageld in Deutschland -Potenziale, Herausforderungen und Verteilungswirkungen
  • „Windkraft rückbauen“?! - Welche Auswirkungen die sofortige Abschaltung
    aller deutschen Onshore - Windkraftanlagen hätte
  • Verteilungseffekte der Senkung von Stromsteuer und Netzentgelten
  • Energiekosten: Wie hoch ist die Belastung der Industrie?

Finanzen

  • Klima-Finanzpolitik in den Wahlprogrammen 2025
  • Nachhaltige Haushaltspolitik in Deutschland: Wie entwickelt sich das SDG Budgeting (weiter)?
      2. Veranstaltungen

      62. EITI Board Meeting, Arusha - 13.03 - 14.03.2025

      Auf dem 62. EITI Board Meeting vertrat Marie Wettingfeld das FÖS als zivilgesellschaftlichen Teil der deutschen Multi-Stakeholder-Gruppe der EITI in Arusha, Tansania und unterstützte die Initiative als Beobachterin. 

      Zur Veranstaltung

      Preise - Prinzipien - Pragmatismus. Neuorientierung der Klimapolitik angesichts stark veränderter Rahmenbedingungen?, online - 08.03.2025

      Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind herausfordernd und es mangelt an einer klaren Finanzierungsstrategie. Woher dennoch Mittel für die sozial-ökologische Transformation kommen sollen und wohin sie fließen müssen, darüber diskutierte Swantje Fiedler gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Schmidt (RWI) bei "Preise – Prinzipien Pragmatismus: Neuorientierung der Klimapolitik angesichts stark veränderter Rahmenbedingungen?" von Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).

      Zur Veranstaltung

      "Verkehrswende-Werkstatt | Teil 2: Finanzierung und Investitionen", online - 05.03.2025

      Zu verschiedenen Instrumenten und Bedarfen für die Finanzierung der Verkehrswende, zu Sondervermögen, der Reform der Schuldenbremse sowie der Pkw-Maut diskutierte Carolin Schenuit in Teil 2 der digitalen #VerkehrswendeWerkstatt von Agora Verkehrswende mit der Vorsitzenden des Sustainable Finance Beirats Silke Stremlau und DB-Aufsichtsrat Werner Gatzer.

      Zur Veranstaltung 

      AG-Treffen Denkwerkstatt jugendgerechte Finanzpolitik, Berlin - 25.02.2025

      Im Rahmen der Denkwerkstatt jugendgerechte Finanzpolitik der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik verstärkte Holger Bär den Expert*innenrat, der die jungen Teilnehmer*innen dabei unterstützte, Aspekte einer generationengerechten Klimaschutzfinanzierung kritisch zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, junge Menschen und deren Interessen stärker in politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

      Zum Projekt

      Circular Economy 2025, Düsseldorf- 31.01.2025

      Unsere lineare Wertschöpfung stößt an ihre Grenzen – Ressourcenknappheit und die Folgen des Klimawandels fordern ein Umdenken. Darüber, wie sich die wahren Kosten des Ressourcenverbrauchs ins Geschäftsmodell integrieren und so der Wandel zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen lässt, sprach Carolin Schenuit auf der Handelsblatt-Konferenz Circular Economy 2025.

      Zum Programm

      Eine bundeseinheitliche Preisaufsicht für einen verbraucherfreundlichen Fernwärmemarkt, online - 28.01.2025

      Bei der Veranstaltung "Wie kann eine bundesweite Preisaufsichtsbehörde für einen verbraucherfreundlichen Fernwärmesektor ausgestaltet werden?" der Verbraucherzentrale stellte Florian Zerzawy mit Prof. Dr. Jürgen Kühling unser gemeinsames Gutachten zur bundesweiten Preisaufsichtsbehörde für den Fernwärmesektor vor und diskutierte mit den Teilnehmer*innen über die Relevanz und die Ausgestaltung einer unabhängigen bundeseinheitlichen Preisaufsicht für einen verbraucherfreundlichen Wärmemarkt.

      Zum Programm
      3. FÖS in den Medien

      Wir freuen uns, dass unsere Arbeit auch immer wieder journalistisch aufgegriffen wird. Hören und schauen Sie gerne rein.  


      Bei der Berliner Morgenpost und der Frankfurter Rundschau beleuchtete Matthias Runkel die sozialen Aspekte rund um das Dienstwagenprivileg.


      Zur aktuellen politischen Haushaltsdebatte der neuen Bundesregierung gab Carolin Schenuit in Bloomberg ihre Einschätzung zum Schuldenpaket ab.


      Weitere Interviews und Gastbeiträge finden Sie bei FÖS in den Medien.

      FÖS in den Medien
       

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      GESCHÄFTSFÜHRENDE VORSTÄNDIN

      Carolin Schenuit

       

      AUFSICHTSRAT

      Kai Schlegelmilch (Vorsitzender), Andreas Burger, Tilman Eichstädt, Edgar Endrukaitis, Charlotte Kroher, Damian Ludewig, Peter Ugolini-Schmidt

       

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      Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft

      (FÖS) e.V.

      Schwedenstraße 15a, 13357 Berlin

      Gemeinnützig zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, Umweltschutz einschließlich des Klimaschutzes laut Finanzamt für Körperschaften I, Berlin vom 21.10.2022, Steuernummer 27/640/58099