Diesen Vorgaben wird der aktuelle Vorschlag für ein Sofortprogramm nicht gerecht: Zwar verringert er die jährlichen Emissionen bis 2030 um 0,66 bis 2,77 Mio. t CO2e und kompensiert damit in Summe die Überschreitung des Jahres 2021. Die künftigen Emissionsminderungen werden damit aber nicht erreicht. „Wir erwarten bereits für das Jahr 2022 ist die nächste, deutlich größere Zielverfehlung, wenn es keine Nachbesserungen am Sofortprogramm-Vorschlag gibt. Dem 2030-Ziel kommt die Bundesregierung so kaum näher und die weitere Zielerreichung wird mit jedem Jahr schwieriger“, meint Matthias Runkel, wissenschaftlicher Referent für Verkehrspolitik beim FÖS.
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